ENDOPROTHESE KNIEGELENK
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30.07.2010

 

 

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Das Team des Info-Netzwerk Medizin 2000 unterstützt die Forderung vieler Experten nach der Einrichtung eines nationalen "Endoprothesenregisters". Eine derartige Einrichtung wäre für eine praxisnahe Qualitätskontrolle unbedingt erforderlich.  Doch die Etablierung einer solchen Institution wird in Deutschland seit vielen Jahren durch eine überflüssige Diskussion der angeblichen Vor- und Nachteile hinausgezögert. Nun soll es endlich zum 1.1.2011 so weit sein. Hier die Fakten, die in der freien online Enzyklopädie WIKIPEDIA zu diesem Thema publiziert werden:


  


 

 

Endoprothesen Kniegelenk

ein Video-Beitrag der auf youTube publiziert ist.
 

   



 

Endoprothesen Kniegelenk
Neu: minimal-invasive Operationstechniken voll im Trend

 
Arthrose Therapie: Viele Patienten die unter einer Arthrose der Kniegelenke (Gonarthrose) leiden können eine Operation mit Hilfe gut wirkender Medikamente über viele Jahre hinausschieben.
Das ist durchaus erstrebenswert, da bei einem spät im Leben durchgeführten operativer Gelenkersatz die Chance groß ist, dass das künstliche Gelenk auch nach Jahren nicht erneuert werden muss (Revisions-OP).
Doch irgendwann  reicht die medikamentöse Therapie der Gonarthrose nicht mehr aus, um auf Dauer Schmerzfreiheit zu garantieren. In diesen Fällen müssen Patient und Arzt über "das letzte Mittel" - den Einsatz eines künstlichen Kniegelenks (TEP) nachdenken.
Die heute zur Verfügung stehende Endoprothesen-Technik wurde in den vergangenen Jahren ständig verbessert.
Ähnlich wie der Totalersatz eines arthrotisch veränderten Hüftgelenks ist der Ersatz des Kniegelenks mittlerweile an vielen Kliniken eine Routine-OP geworden. Die Erfolgsrate ist hoch.
Die Endoprothesen-Technik hat sich in den vergangenen Jahren ständig verbessert. Zementfreie Implantationen - gelegentlich sogar roboter- oder navigationsgesteuert - gehören heute auch in den meisten europäischen Ländern zu den Routine-Eingriffen.

Allein in Deutschland werden jährlich weit mehr als 150.000 künstliche Hüftgelenke eingepflanzt. Mittlerweile ist auch die Implantation von
Kniegelenks-Endoprothesen zu einem an vielen Kliniken üblichen Routineeingriff geworden.

Das A und O des Operationserfolgs ist natürlich das passgenaue Einbringen der aus Metall- und High-Tech-Kunststoffkomponenten bestehenden Endoprothesen. Nur der feste Sitz einer Endoprothese kann auf Dauer die erforderliche Stabilität erzielen und eine gute Einheilung garantieren. In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle heilen die Endoprothesen komplikationslos ein und bleiben viele Jahre funktionsfähig. Das gilt auch für die zementfreie Implantation. Die Operationen können daher mittlerweile rundweg empfohlen werden. Wie ein jüngst durchgeführte Analyse zeigt, machen einzementierte Totalendoprothesen Nachoperationen nur selten erforderlich.
Derzeit geht der Trend eindeutig in Richtung auf die minimal-invasiven Operationstechniken, bei denen der anteriore Zugriff (operativer Zugriff von vorn) auf das arthrotisch veränderte Hüftgelenk besonders beliebt ist. Bei den minimal-invasiven OP-Techniken kommt es meist zu einem geringeren Blutverlust. Eine Durchtrennung der Muskulatur kann vermieden werden und die Teil-Belastung des operierten Gelenks ist daher oft schon am Tag der Operation möglich.

 


 


Informationen und aktuelle News zum Thema  Endoprothetik der Schulter-, Hüft- und Kniegelenke

 

PROF. GRIFKA: ZUVIELE PROTHESENOPERATIONEN WEGEN FEHLERHAFTER ANREIZE - ZERTIFIZIERTE ENDOPROTHESEN-CENTER KÖNNTEN ABHILFE SCHAFFEN  

Bedenkliche Überversorgung bei künstlichen Knie- und Hüftgelenken

Bad Abbach - Die Pressemitteilung der Barmer GEK vom 27.07.2010 thematisiert das Problem, dass im Jahr 2009 in Deutschland 209.000 Hüft- und 175.000 Knieprothesen eingesetzt wurden. Auch Prof. Dr. Joachim Grifka, Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik Regensburg im Asklepios Klinikum Bad Abbach, sieht darin eine bedenkliche Überversorgung. Darauf hat Grifka bereits 2008 als Präsident der wissenschaftlichen orthopädischen Gesellschaft hingewiesen. Grifka wörtlich: "Es macht nachdenklich, dass in Deutschland im Jahr über 200.000 künstliche Hüftgelenke eingesetzt werden, während im gesamten restlichen Europa ca. 300.000 pro Jahr implantiert werden." mehr


 
Kniegelenk Endoprothese-OP: Nachweislich bessere Ergebnisse durch Mindestmengen bei Kniegelenk-Totalendoprothesen-Operationen - G-BA legt Ergebnisse der Mindestmengen-Begleitforschung vor. mehr

 

Zuverlässigkeit der Röntgendiagnostik wird überschätzt:  Häufige Fehldiagnosen beim Verdacht auf Becken- oder Hüftgelenks-Frakturen sprechen gegen die vergleichsweise billigen Röntgen- und für die eher teuren  MRT-Untersuchungen (Magnet-Resonanz-Tomographie).
Die in der Notaufnahme von Krankenhäusern gemachten  "normalen " Röntgenuntersuchungen sind laut einer imAmerican Journal of Roentgenology veröffentlichten Untersuchung aufgrund zahlreicher Fehldiagnosen für die exakte Diagnosestellung von Becken- und Hüftgelenksfrakturen kaum zu verwenden.
mehr  

 

 


 

Minimal-invasive OP-Techniken setzen sich bei der Endoprothetik von Hüft- und Kniegelenken immer mehr durch:

 

Unterschiedliche Operationstechniken -  Vergleichende Bewertung durch Experten des britischen National Heath Service (NHS) : sind moderne und schonende Gelenkersatz-Operationen (minimal-invasive Endoprothesen-Operationen) bei den Langzeitergebnissen tatsächlich den seit Jahrzehnten üblichen Totalendoprothesen (TEP)  unterlegen?  mehr 


Schonender minimal-invasiver Gelenkersatz: Die unterschiedlichen minimal-invasiven Operationstechniken kommen immer häufiger auch in Europa -  und speziell auch in Deutschland - zum Einsatz. 
In den USA gibt es bereits orthopädische Chirurgen, die wie Dr. Joel Matta (siehe Video)  beispielsweise den auch in Deutschland beliebten anterioren (vorderen) Zugang zum arthrotisch veränderten Hüftgelenk  bereits mehr als 1.300 mal  mit gutem Erfolg angewandt haben.   Insbesondere Patienten, die in der Vergangenheit bereits einmal mit der seit Jahrzehnten üblichen konventionellen Methode operiert wurden, sind von dem minimal-invasiven Eingriff sehr begeistert. Die innovative Operationstechnik hat nämlich viele Vorteile. So beispielsweise den geringen Blutverlust während der Operation, die schnelle Belastbarkeit des operierten Hüftgelenks noch am Tag des Eingriffs sowie eine erfreulich niedrige Komplikationsrate.


Hier sehen Sie den gesamten, einstündigen OP-Verlauf bei einer Hüftgelenks-Endoprothese mit minimal-invasivem anterioren Zugang zum Hüftgelenk. Kommentare in englischer Sprache.

Hier können Sie den während der OP aufgezeichneten Kommentar in Ruhe in Form eines PDF-Dokuments nachlesen.

 

ANTERIOR APPROACH FOR TOTAL HIP REPLACEMENT
ST. JOHNS HEALTH CENTER, SANTA MONICA, CALIFORNIA
 




Der minimal invasive Zugang zur Hüfte setzt sich durch.
Seit drei Jahren werden auch die großen Gelenke minimal invasiv operiert. Die Vorteile einer solchen Vorgehensweise liegen auf der Hand: Der Hautschnitt ist kleiner, Muskeln und Sehnen werden geschont, der Blutverlust ist geringer, die Patienten können schneller mobilisiert und nach Hause entlassen werden. Und: Sie müssen wegen des geringeren Traumas weniger Schmerzen und Bewegungseinschränkungen in Kauf nehmen, was ihnen mehr Lebensqualität beschert. mehr


 
Junge Patienten, Minimal invasives Operieren – neue Wege für die Endoprothetik an Hüfte und Knie
Immer jüngere Patienten erhalten einen Gelenkersatz an Hüfte oder Knie. Ihre Anforderungen an die Endoprothese sind hoch, da sie mit dem Kunstgelenk körperlich aktiv bleiben wollen. Gleichzeitig wächst bei den Operateuren das Bestreben, Patienten dieser Altersgruppe „minimal invasiv“ zu versorgen – aber was bedeutet das? mehr

 

 

 

Operative Therapie des Hüftgelenkes
Quelle: orthopädische Gemeinschaftspraxis in der Biberburg mehr




AllergoMat: Allergien gegen Implantatmaterialien ?
Informationen
hier Download PDF-Broschüre hier

 


Beliebter Laufsport Joggen: Jogger tragen meist spezielle Laufschuhe, da diese den Fuß stabilisieren sollen. Ihren Knie- und Hüftgelenken tun sie damit allerdings keinen Gefallen, wie US-Forscher jetzt herausgefunden haben. mehr


 
Bild: Fotolia
@Skogas

 

 

 

Wie haltbar sind künstliche Hüftgelenke? Gute Ergebnisse für mehrteilige Implantate aus Titan im Labor - Heidelberger Wissenschaftler der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg ausgezeichnet. Künstliche Hüftgelenke werden immer sicherer: Moderne mehrteilige Hüftimplantate aus Titan geben nur winzige Mengen des Metalls in das umliegende Gewebe ab und sind deshalb voraussichtlich besonders haltbar. Dies haben Labortests von Wissenschaftlern der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg gezeigt. mehr


 
Bluttest für Risiko eines künstlichen Knie-/Hüftgelenks entdeckt. Forscher des Universitätsklinikums Erlangen haben gemeinsam mit Kollegen der Medizinischen Universität Innsbruck einen Bluttest entwickelt, mit dem das Risiko einer Hüft- und Kniegelenkarthrose vorausgesagt werden kann. mehr


 
Metallionen und Allergie: Nur winzige Spuren gelangen in den Körper - Konzentration von Metall-Ionen im Blut von Patienten mit künstlichem Hüftgelenk exakt bestimmt. mehr


 
Endoprothetik und Allergie:  Metall-Allergien spielen beim Versagen von Metall/Metall-Endoprothesen des Hüftgelenks eine bisher noch zu wenig beachtete große Rolle. mehr



Neue Arthrosetherapie in einer großen Studie untersucht
"Durch die rechtzeitige Behandlung mit biologischen Medikamenten kann ein späterer Gelenkersatz vermieden beziehungsweise deutlich hinaus geschoben werden", so Professor Dr. Rüdiger Krauspe, Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik Düsseldorf. Die ersten klinischen Erfahrungen zeigen, dass sowohl der Schmerz gelindert als auch der Verlauf der Arthrose gebessert werden können. mehr



Europamarkt für Hüft- und Kniegelenkersatz für Primär- und Folgeoperationen Künstlicher Kniegelenkersatz im Umsatzvorsprung vor Hüftgelenken 

Die steigende Lebenserwartung in Europa und die damit einhergehende zunehmende Häufigkeit degenerativer Erkrankungen des Bewegungsapparates sorgen für wachsenden Bedarf an Hüft- und Kniegelenkersatz. Eine neue Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan (http://medicaldevices.frost.com) bescheinigt dem Europamarkt für Hüft- und Kniegelenkersatz für Primär- und Folgeoperationen günstige Wachstumsaussichten. mehr

 
Ratschläge eines Betroffenen: Ein medizinischer Laie gibt aufgrund eigener Erfahrungen interessante Ratschläge zum Thema Hüftgelenksersatz hier


 
Totalendoprothese Hüftgelenk: Die frühzeitige volle Belastung einer nicht-zementierten Endoprothese  - in Kombination mit einer aktiven Rehabilitation - erhöht bei ausgewählten Patienten nicht das Risiko einer frühzeitigen Prothesenlockerung. mehr


 
Endoprothesen im Stresstest: Harte Prüfung für künstliche Kniegelenke
Mit einem "Kniesimulator" werden im Biomechaniklabor der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg Prothesen auf ihre Haltbarkeit untersucht mehr


Endoprothesen weiter optimiert: Künstliche Gelenke entscheidend verbessert
Wissenschaftler des Produktionstechnischen Zentrums der Leibniz Universität Hannover entwickeln verschleißarme Gelenke aus Keramik. Sie halten mindestens zehn Jahre länger als bisherige Prothesen aus Metall und Kunststoff. mehr


Künstliches Hüftgelenk im Dauertest - Mit einem "Hüftsimulator" untersucht die Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg Prothesen auf ihre Haltbarkeit
Zehn Jahre, 15 oder gar 20 Jahre? Wie lange hält ein künstliches Hüftgelenk? An der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg untersucht jetzt ein "Hüftsimulator" im Dauertest, welchem Verschleiß Hüftendoprothesen durch ständige Belastung ausgesetzt sind. mehr
HüftHüftgelenksersatz in schonender Technik - Leipziger Orthopäden erhalten in vielen Fällen die Gelenkkapsel.
In Deutschland werden jährlich rund 130.000 Hüftgelenke durch Endoprothesen, also dauerhaft im Körper verbleibende Implantate, ersetzt. Zahlreiche Krankenhäuser bieten diese Operation an. An der Orthopädischen Klinik und Poliklinik der Universität Leipzig wurde vom Team um Dr. Torsten Prietzel eine modifizierte minderinvasive Operationsmethode entwickelt. mehr


Endoprothese Hüfte: Künstlicher Hüftersatz mit hoher Stabilität.  Studie der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg weist erstmals nach, daß Hüftprothesen bei jüngeren Patienten lange Zeit überdauern können mehr


Medizintechnik: Titan als Werkstoff Nr. 1 für Implantate
Neue Erkenntnisse sollen bald Langzeit-Implantate mit maßgeschneiderten Zellreaktionen ermöglichen. Dem Saarbrücker Forscherteam um Prof. Breme ist der Nachweis gelungen, dass die unterschiedlichen Reaktionen von menschlichen Zellen durch das nur wenige Nanometer dünne Oberflächenoxid der Titanwerkstoffe verursacht werden. mehr

 

 

 

 

 

     Populäre Allergie-Websites  ..

      im Info-Netzwerk Medizin 2000
 

SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation Allergietherapie allgemein
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spezifische subkutane Immuntherapie (SCIT)

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SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation Tierhaarallergie ( Hunde- und Katzenhaar-Allergie)
SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation unspezifische Immuntherapie / -Desensibilisierung
SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation Wikipedia zu Themen aus der Allergologie

 

 

ÄRZTE FÜR TIERE e. V. verfolgt zwei grundsätzliche Ziele:
den politischen Tierschutz und die Förderung
tiergestützter Therapieformen. mehr

Mit der neuen Website StARS (Stray Animal Rights Society) engagiert
sich Ärzte für Tiere e.V. für die bisher schutzlosen Straßentiere
und fordert die umgehende Verabschiedung eines
europaweit geltenden Tierschutzgesetzes. mehr

 

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            Bad Bevensen



Als orthopädische Rehabilitationsklinik konzentrieren wir uns auf unser besonderes Kompetenzgebiet: die Anschlussbehandlung nach Totalendoprothesen der Hüft- und Kniegelenke. mehr



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(13.12.2009)
 

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